Großer Andrang zum Notfallmediziner-Symposium

Pressemitteilung vom 09.02.2007
Symposium zum Thema „Zentrale Notfallaufnahme zwischen Qualität und Quantität“ schon seit Wochen ausgebucht

Mit dem am heutigen Freitag stattfindenden Symposium „Zentrale Notaufnahme zwischen Qualität und Quantität“ setzt die Klinik und Poliklinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie ihre im vergangenen Jahr gestartete Reihe „Leipziger ZNA-Symposium“ fort. Wie schon 2006 ist der Hörsaal im Operativen Zentrum vollständig ausgebucht und zahlreiche Interessenten mussten abgewiesen werden. Prof. Dr. Christoph Josten, Direktor der Klinik und Tagungsleiter, freut sich über das hohe Interesse: „Notfallmedizin ist eine hoch komplexe Angelegenheit. In den vergangenen Monaten gab es die ganze Bandbreite von Unfällen, tragischen Ereignissen und Groß-Events, die auch den beteiligten Medizinern alles abverlangten. Jeder Beteiligte weiß, was dies für die interdisziplinäre Notfallmedizin bedeutet. Hier müssen Internisten, Chirurgen und andere Fachgebiete Hand in Hand zusammenarbeiten, sich auf Zuruf verstehen und auch ein pflegerisches und technisches Hinterland haben, das diese Zusammenarbeit fördert. Nachdem wir 2006 über Standards gesprochen haben, wollen wir uns in diesem Jahr dem Thema Qualität widmen. Und das ist auch ein spannendes Thema.“

Die Zentrale Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Leipzig als eine der ersten interdisziplinären Notfallaufnahmen Deutschlands kann schon auf langjährige Erfahrungen zurück greifen. Diese wolle man gern weitergeben und sich mit anderen austauschen, so Josten.


Das Symposium wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit der Notfallmedizin in Berührung kommen: Ärzte, Rettungssanitäter, Pflegepersonal, Rettungsstellen und Feuerwehr. Es geht um personelle, strukturelle, berufspolitische, diagnostische und medizinische Einflussfaktoren auf die Arbeit der Notfallmediziner.


Josten ist sich sicher, dass das heutige Symposium nicht das letzte zu diesem Thema sein wird: „Die Anforderungen an die Notfallmedizin wachsen ständig. Wir müssen darauf eingestellt sein, einer Vielzahl von Menschen im Notfall die beste medizinische Versorgung angedeihen zu können. Auch in stressigen Situationen oder bei vielen Verletzten darf aber die Qualität der Versorgung nicht leiden. Darauf müssen wir eingestellt sein und Abläufe und Strukturen dementsprechend anpassen. Die große Resonanz auf unser Symposium beweist, dass das ein ganz aktuelles Thema ist.“

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.