Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich als MentorIn teilnehmen?

Wir wünschen uns MentorInnen, die primär durch den Nutzen und das Vorankommen für ihre Mentees motiviert werden. Eine derart fruchtbare Mentoringbeziehung kann auch gerade für die/den MentorIn sehr gewinnbringend sein.

Weiterhin hat die/der MentorIn die Möglichkeit, sein persönliches Netzwerk nicht nur mit den Mentees, sondern auch mit dem anderer MentorInnen des Programms zu erweitern. Den Rahmen dazu bieten die MentoringTreffen, die regelmäßig stattfinden.

Gewinn für Mentorinnen und Mentoren

  • persönlicher Wissens- und Erfahrungstransfer
  • neue Impulse und Perspektiven
  • Zuwachs an Beratungs- und Führungskompetenz
  • Mitgestalten der Personalentwicklung
  • Erweiterung des interdisziplinären Netzwerkes
  • Coachingangebot

Was ist meine Aufgabe als MentorIn?

Als MentorIn sollen Sie Ihren Mentee ein kleines Stück ihres/seines Lebens begleiten und sie/ihn bei ihrer/seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung unterstützen. Sie als MentorIn kennen die internen Strukturen, Regeln und Karrierewege in der Medizin oder in der Forschung und können der/m Mentee wertvolle Hinweise geben. Dabei geht es nicht um ein Vollzeitberatungsangebot, sondern darum, die/den Mentee in die passende Richtung zu schicken und auf hilfreiche Angebote aufmerksam zu machen. So können Sie zum Beispiel Ihre/n Mentee auf Gelegenheiten wie Stipendien, Kongresse oder für ihn empfehlenswerte Kurse aufmerksam machen. Auch die Vermittlung von hilfreichen Kontakten aus Ihrem beruflichen Netzwerk ist ein Mehrwert für Ihren Mentee.

Kann ich die Fragen der Mentees überhaupt beantworten?

Sie brauchen sich sicher keine Sorgen zu machen, eine Frage nicht beantworten zu können. Sie sind weder dafür da, alle Antworten zu haben, noch dafür, diese für den Mentee zu besorgen. Die Antwort "das weiß ich nicht" ist völlig in Ordnung, wenn sie hingegen auch noch gefolgt wird von "aber frag mal xy oder schau mal in yz nach" ist dem Mentee meist schon enorm geholfen - mit minimaler Investition Ihrerseits. Sollten Sie einmal überfragt sein und auch in Ihrem Kontaktnetzwerk nicht den richtigen Ansprechpartner haben, dann können Sie gern das Mentoring-Büro kontaktieren.

Darüber hinaus bieten wir jeder/m MentorIn eine Mentoring-Schulung an, bei der wir Ihnen das nötige Rüstzeug für eine gelungene Mentoringbeziehung mit geben.

Wieviel Zeit muss ich in das Mentoring investieren?

Ihr Mentee soll genug Zeit und Gelegenheit bekommen, seine Anliegen vortragen zu können und dabei das Gefühl haben, dass Sie aufrichtig daran interessiert sind. Wie oft Sie sich aber mit Ihrem Mentee treffen, bestimmten Sie vorab gemeinsam. Um eine gelungene Menteebeziehung herzustellen, sollten die Termine regelmäßig, in einem Abstand von maximal drei Monaten und verbindlich stattfinden. Und das geht auch per Telefon oder E-Mail.

Darüber hinaus würden wir uns sehr freuen, wenn Sie zur Auftaktveranstaltung des Mentoringprogrammes und an den beiden MentoringTreffen teilnehmen. Diese drei Termine geben wir Ihnen vor dem Beginn des jeweiligen Mentoringprozesses rechtzeitig bekannt.

Kann ich mir meine Mentee aussuchen?

Ihrem Wunsch kommen wir sehr gern nach. Allerdings sollte die Beziehung, welche Sie zu Ihrem Mentee haben, hierarchiefrei sein.

Wird von Ihnen oder dem Mentee kein Wunsch geäußert, erfolgt das Matching der Mentoringpartner durch das Mentoring-Büro. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Interessen und die Themenschwerpunkte von Mentees und MentorIn zueinander passen. Grundlage dafür ist der Profilbogen für die Bewerbung und ein vorbereitendes Gespräch.

Sollte, aus welchen Gründen auch immer, das Matching nicht gut funktioniert haben, haben beide PartnerInnen die Möglichkeit sich an das Mentoring-Büro zu wenden, um ggf. eine/n neue/n PartnerIn zugewiesen zu bekommen.

Wie lange bin ich MentorIn?

Die Dauer der Mentoringbeziehung richtet sich nach der Laufzeit des jeweiligen Mentoring-Moduls. Für die Qualifizierungs-Phase beträgt die Projektlaufzeit 15 Monate (11/2016 - 01/2018). Das Modul für die Post-Doc-Phase hat eine Projektlaufzeit von 17 Monaten (10/2016 - 2/2018). In diesen Zeitrahmen treffen Sie sich mit Ihren Mentees zu individuell vereinbarten Terminen.

Selbstverständlich wünschen wir uns, dass im Rahmen dieses Programms persönliche und langfristige Beziehungen entstehen.

Wie viele Mentees betreue ich?

In der Post-Doc-Phase betreuen Sie einen, in der Qualifizierungs-Phase maximal fünf Mentees. In welcher Phase Sie als MentorIn aktiv werden hängt von Ihrer Tätigkeit bzw. Führungsposition in der Universitätsmedizin Leipzig ab.

Wie kann ich mitmachen?

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben als MentorIn tätig zu werden, dann füllen Sie bitte den zweiseitigen Profilbogen aus, welcher uns dabei helfen soll, Sie mit dem passenden Mentee zu verbinden. (Download Profilbogen MentorInnen (PDF, 676 kB)). Oder schreiben Sie bitte eine formlose E-Mail an jana.schulze@medizin.uni-leipzig.de.