Aktuelles vom LICA

Februar 2017

Blumenstrauß des Monats   Mit einem „Blumenstrauß des Monats“ bedankte sich Ruth Krabbes-Knuth für zehn Jahre gute Betreuung bei Prof. Regina Treudler und dem Team der Allergologie der UKL-Hautklinik. Hier können sie den kompletten Artikel lesen.

Januar 2017

Kann man gegen Kälte allergisch sein?

Die Kälteurtikaria ist eine der häufigeren Formen der Physikalischen Urtikaria und entwickelt sich meist im Laufe des Lebens. Typisch ist, dass es nur nach einem Kontakt mit Kälte (z.B. kalter Luft oder kaltem Wasser) zu urtikariellen Beschwerden kommt.

Eine Kälteurtikaria macht zwar genau die gleichen Beschwerden wie eine Allergie, ist aber keine echte Allergie, denn diese beruht auf der Bildung von Antikörpern gegen ein Allergen. Ein Allergen ist eine an sich harmlose Substanz aus unserer Umwelt, gelegentlich auch ein im Körper vorhandener Stoff. Bei Kontakt mit dem Allergen entsteht dann die allergische Reaktion. Gegen Kälte werden jedoch keine Antikörper gebildet sondern es kommt vermutlich aufgrund anderer (physikalischer) Faktoren zur Ausschüttung von Überträgerstoffen aus in der Haut befindlichen Mastzellen.

Unter den physikalischen Urtikariaformen ist die Kälteurtikaria mit etwa 15% nicht selten. Frauen sind etwa doppelt so oft betroffen wie Männer, beide Geschlechter meist im jungen Erwachsenenalter. Der Schwerpunkt der jahreszeitlichen Verteilung liegt in unseren Breiten klar im Winter

Therapeutisch sollte vor allem der Kältekontakt gemieden werden (z. B. auch durch Verwendung von Fettcremes im Gesicht). Zudem kommen Antihistaminika zum Einsatz. Bei Therapieversagen hat sich in aktuellen Studien der Einsatz von Omalizumab als wirksam erwiesen.



Dezember 2016

Prof. Dr. Treudler wurde in den wissenschaftlichen Beirat des Allergieinformationsdienstes des Helmholtz Zentrums München (Deutsches Forschungszentrum fuer Gesundheit und Umwelt)
berufen.


September 2016

Ambrosia Karl-Liebknecht-Str. in Leipzig Ambrosia auf der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig   Allergierisiko Ambrosia: Die hochallergene Pflanze breitet sich in Deutschland aus. Mit einer zunehmenden Belastung durch Ambrosia-Allergene ist auch in Leipzig zu rechnen. 

Lesen Sie hierzu ein Interview oder finden Sie weitere Informationen zur Ambrosia im Allergie-Wiki auf www.mein-allergie-portal.de 

 

September 2016

Wespengiftallergiker aufgepasst!

Wespe Im August und September kommt es typischerweise zu einem verstärkten Auftreten von Wespen, wodurch das Risiko eines entsprechenden Stichereignisses steigt. Wespen- und Bienengifte gehören zu den häufigsten Auslösern des allergischen Schocks. Dieser kann sich wenige Minuten nach dem Stichereignis z. B. in Form von Juckreiz, Nesselsucht, Hautschwellungen, Schluckbeschwerden, Atemnot, Schwindel und Bewusstseinsverlust äußern.

Leider kommt es auch immer wieder zu tödlich verlaufenden Reaktionen.

Betroffene sollten daher immer Notfallmedikamente einschließlich eines Adrenalin-Autoinjektors mit sich führen. In Absprache mit einem Allergologen sollte zudem geklärt werden, ob eine Hyposensibilisierung (auch: Allergieimpfung) gegen das auslösende Insektengift durchgeführt werden sollte. Hierbei wird eine Toleranz des Körpers gegen das auslösende Allergen erzeugt.

Terminabsprachen für Betroffene sind unter 0341 - 97 18691 möglich.


Juni 2016

EAACI Tagung 2016

Die Tagung der Europäischen Akademie für Asthma und Klinische Allergologie (EAACI) fand vom 11.-15.6.2016 in Wien statt. Insgesamt kamen weit mehr als 7000 Allergologen aus aller Welt zusammen, um sich über neueste Entwicklungen auszutauschen. Die EAACI feierte dieses Jahr ihr 60jähriges Bestehen.

Aus dem Leipziger Interdisziplinären Centrum für Allergologie nahm Frau Prof. Dr. Treudler aktiv an der Tagung teil und berichtete im Rahmen eines Vortrages über die kürzlich abgeschlossene und vom BMBF geförderte BASALIT-Studie zur Behandlung der birkenassoziierten Nahrungsmittelallergie.

Weitere große Themen waren

  • der Zusammenhang von atopischer Dermatitis und Nahrungsmittelallergien,
  • der Einsatz neuer Präparate bei der atopischen Dermatitis (insbesondere Dupilumab),
  • weitere neue biologisch aktive Medikamente zur Behandlung von Asthma und Nahrungsmittelallergien 


April 2016

Starkes Birkenpollenjahr steht bevor - Artikel in der Patientenzeitung des UKL


November 2015

LICA Zertifikat (Zertifziertes Comprehensive Allergy Center) Zertifziertes Comprehensive Allergy Center  

UKL-Allergiezentrum LICA erhält Qualitätssiegel
Pressemitteilung


Das Leipziger Interdisziplinäre Centrum für Allergologie (LICA) am UKL wurde kürzlich vom Zusammenschluss der deutschen Allergie-Fachgesellschaften zertifiziert.

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10. Deutscher Allergiekongress

Allergiekongress (Frau Prof. Dr. med. Treudler, Leiterin LICA und Frau Cand. med. Stich) Frau Prof. Dr. med. Treudler, Leiterin LICA und Frau Cand. med. Stich   Vom 1. bis 3. Oktober 2015 fand der 10. Deutsche Allergiekongress unter dem Motto Gemeinsam gegen Allergien - für mehr Toleranz in Köln statt. Über 1.100 interessierte Ärzte nutzten die Möglichkeit zur allergologischen Fortbildung, darunter auch drei Ärztinnen der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Leipziger Interdisziplinären Centrums für Allergologie (LICA). Sie beteiligten sich aktiv am interdisziplinären Austausch, brachten sich in mehreren Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) ein (z. B. AG Nahrungsmittelallergie, AG Insektengiftallergie, AG Arzneimittelallergie) und präsentierten eigene Beiträge aus den Bereichen Mastozytose, Urtikaria und Hautallergietestungen.


März 2015

 


Zeitiger Pollenflug führt zu Problemen


 Allergologie am Uniklinikum Leipzig: Zeit für Hyposensibilisierung wird immer knapper.

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Februar 2015

 


Pressemitteilung


LICA bündelt am UKL Fachkompetenz von Experten mehrerer Bereiche zur besseren Behandlung der steigenden Allergieerkrankungen

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September 2014

 


MeinAllergiePortal


im Gespräch mit Prof. Regina Treudler
zum Thema Sojaallergie

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 Juli 2014

 


Patientenmagazin "Liebigstraße aktuell"


Artikel über das 12. Interdisziplinäre Allergiegespräch am Universitätsklinikum

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